Die 1881 in Attisholz gegründete Cellulosefabrik stellt heute als Borregaard Atisholz in industrieller Produktion aus rund 20% der inländischen Holzproduktion (Restholzprodukte) Cellulose und Nebenprodukte her. Waren es es früher hauptsächlich Zellstoffe für die Papierproduktion, werden heute auch Alkohol, Futter- und Nährhefe gewonnen und die Abfallprodukte zur Wärme- und Stromproduktion genutzt. Den traditionellen Papierzellstoff wird nun schrittweise durch hochveredelte Cellulose für die Chemische und die Kunststoffindustrie abgelöst, während die B-vitaminreichen Hefeprodukte in Lebensmitteln und Tierfuttermitteln Verwendung finden. Weiter liefert der Produktionsprozess Industriealkohol (Sprit). Neuen Produktionsanlagen sind bereits im Bau.